3 besten Tipps: CFD Trading Strategien

Eine Strategie für das CFD Trading zu entwickeln bedeutet nichts anderes, als eine Route für eine Reise zu haben. Die Strategie ist praktisch die festgelegte Navigation zum Erfolg.

CFD Trading Strategien: Swing Trading und mehr

Die Musikrichtung Swing ist geprägt von Jazzelementen und vollzieht teilweise äußerst schnelle doch dennoch rhythmische Klänge mit verschiedenesten Instrumenten.

Das Swing Trading kann ähnlich angesehen werden. Man geht hierbei davon aus, dass die mittel-bis langfristige Bewegung eines Wertpapiers nicht geradlinig sondern in sinusartigen (Auf und Ab) Kurven verläuft.

Um hier kurzfristig anhand von Chartsignalen Gewinne zu realisieren, neigt der Swing Trader dazu, an den tiefen Punkten zu kaufen und an den hohen Punkten zu verkaufen.

Es gibt dabei verschiedene Ansätze und Philosophien. Welcher Stil dem eigenen Charakter entspricht, lässt sich bestenfalls durch Ausprobieren feststellen. Wichtig ist jedoch immer, sich an bestimmte Grundregeln zu halten – 3 Tipps für die CFD Trading Strategie.

Tipp 1: Weniger ist oft mehr

Das Handeln ist beim CFD Trading teilweise aus dem Chart heraus möglich und es werden in der Regel keine Gebühren neben einem geringen Spread fällig. Das bedeutet doch nicht zwangsläufig, dass Highspeed Trading angesagt ist.
Die Gewinne steigen schließlich nicht mit der Anzahl der getätigten Trades, sondern mit der Anzahl erfolgreicher Trades.

Tipp 2: Auf Gebühren und Kosten achten

Bei der Wahl des CFD-Brokers achten Sie unbedingt auf die angebotenen Finanzierungskosten, Spreads und Gebühren.

Es kann gerade bei kurzfristigen Trades passieren, dass Gebühren die erzielte Rendite in Verluste verwandeln.

Um größere Mengen zu bewegen und einen Hebeleffekt zu erzielen, sind die Finanzierungskosten ebenso zu beachten, zu denen Sie im CFD Handel möglicherweise Kapital leihen.

Tipp 3: Stop-Loss als wichtigstes Instrument

Da es im CFD-Trading schnell rauf und runter gehen kann, empfiehlt es sich vor dem Trade stets, den Maximalverlust fest zu definieren und ein Stop-Loss Limit zu setzen. Der Schutz des Tradingkapitals sollte unabhängig der Strategie oberste Priorität haben.

Dieses Sicherheitsnetz hilft, das Risiko des Investments zu minimieren und von vornherein als bekannte Größe festzulegen. Dies schützt vor hektischen Veränderungen und emotionalen Bauchentscheidungen der Strategie.

Investmentfehler einfach und schnell vermeiden

Wie kann ich Investmentfehler vermeiden? Der Gedanke geht bei dieser Frage schnell in Richtung Strategie, Timing und Taktik. Aber was nützt das, falls sich Anleger mit ihren menschlichen Schwächen selbst im Wege stehen?

Die Selbstdisziplin ist der wesentliche Knackpunkt –rationales, ruhiges Handeln. Erscheint trivial, beschäftigt doch sogar die Wissenschaft, Stichwort Behavioural Finance.

Irrationale Entscheidungen sind immerhin auch an den Börsen Alltag und bringen immer wieder die Märkte aus dem Gleichgewicht. Genauso wie den Einzeln beeinflusst die Psyche die Masse.

Sobald Bauchentscheidungen, Gier und Angst die Oberhand gewinnen, endet alles im hektischen Handeln. Und Hin und Her macht bekanntlich die Taschen leer. Deswegen sind Faktoren interessant, die zu immergleichen Investmentfehlern führen.

Die Vergangenheit ist keine Zukunftsgarantie

In die historische Betrachtung ist die Flucht wenig hilfreich. Für die Zukunft sind regelmäßige Erholungstendenzen in der Vergangenheit keine Garantie.

Auch falls sich bestimmte Chartmuster oft wiederholt haben, so kann das morgen anders wirken. Die verbreitete Neigung, vergangene und aktuelle Trends in die Zukunft fortzuschreiben, führt schnell zu fatalen Fehlentscheidungen.

Investmentfehler sind vermeidbar

All das sind zwar nur einige von vielen Investmentfehlern. Aber sie sind zentral. Die Voraussetzungen, um sie zu vermeiden: Richtige Selbsteinschätzung. Akzeptieren, dass Verluste zum Geschäft zählen. Emotionslos handeln und Nüchtern. Und diszipliniert eine Langfrist-Strategie verfolgen.

Wenn man weiß, dass es Mittel gibt, Verluste auszusparen und Gewinne zu sichern und wenn man eine Asset-Allokation mit geringer Korrelation hat, kann viel leichter loslassen und sich aufs Wesentliche konzentrieren. Und zum Wesentlichen zählen renditefressende Gebühren und Kosten.

Investmentfehler – Selbstüberschätzung vermeiden

Jeder Anleger weiß, dass er es am Markt mit einer Masse routinierter Mitspieler zu tun hat. Jetzt gibt es Menschen, die ohnehin meinen, besser zu sein als andere.

Die meisten indes begegnen anfänglichen Unterlegenheitsgefühlen, dadurch sie sich mit Ehrgeiz in die Materie stürzen. Erliegen auch sie nach einigen Erfolgserlebnissen schnell dem Eindruck, besser zu sein.

Als Overconfidence ist dieser Trugschluss bekannt – eine überzogene Selbstsicherheit, die zu häufigen Transaktionen führt: Bevor die anderen ausschlafen, mitnehmen hier schnell Gewinne, dort mal eben ein paar Schnäppchen einkaufen. Die Kosten werden mit dem greifbaren Profit vor Augen in Kauf genommen.

Aber falls die Kosten die Rendite wegfressen, wird aus der angestrebten Outperformance schnell ein Verlustgeschäft.

Die 3 häufigsten Risikoarten

Zwischen zwei unterschiedlichen Arten von Risiko kann man generell unterscheiden –dem unsystematischen Risiko und dem systematischen Risiko. Bei den meisten Anlagen geht man ein systematisches Risiko ein. Zum Beispiel könnte ein bedeutendes politisches Ereignis mehrere Anlagen in Ihrem Portfolio beeinflussen. Es ist fast unmöglich, sich vor diesem Risiko zu schützen.

Länderrisiko: Das länderspezifische Ausfallrisiko

Für die Wahrscheinlichkeit steht das Länderrisiko, dass ein Land nicht in der Lage sein wird, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzugehen. Falls ein Land seine Schulden nicht bezahlt, so wirkt sich das nicht nur negativ auf alle von diesem Land ausgehenden Finanzinstrumente aus, sondern auch auf die Finanzmärkte aller anderen Länder, mit denen das betreffende Land eine enge Beziehung pflegt.

Das Länderrisiko betrifft Investmentfonds, Aktien, Termingeschäfte (Futures), Anleihen und Optionen, die von einem bestimmten Land ausgehen. Am häufigsten ist diese Art von Risiko bei Schwellenländern anzutreffen und nimmt nicht zuletzt eine ganz wichtige Rolle bei Ländern ein, deren Staatskasse tief im Minus steht.

Risiko und Streuung: Das Wechselkurs-Risiko

Sie müssen damit rechnen, dass die aktuellen Wechselkurse den Preis der Anlageprodukte beeinflussen, wenn Sie in Länder außerhalb der Eurozone investieren. Das Wechselkursrisiko betrifft alle Finanzinstrumente, die nicht mit Ihrer Heimatwährung arbeiten.

Falls Sie beispielsweise in Deutschland leben und mit US-Dollar in amerikanische Aktien investieren, danach können Sie selbst dann, falls Ihre Aktien steigen, Verluste machen, falls der Dollar zur Zeit Ihrer Investition schwächer ist als der Euro.

Kredit- oder Ausfallrisiko

Das Kreditrisiko (bzw. Ausfallrisiko) ist das Risiko, dass eine Privatperson oder ein Unternehmen nicht in der Lage sein wird, die Zinsen, die mit diesen Forderungen verbunden sind, zu zahlen, oder finanziellen Forderungen nachzukommen. Diese Risikoart betrifft besonders Anleger, die Anleihen in ihrem Portfolio haben.

Während Unternehmensanleihen tendenziell das höchste Ausfallrisiko tragen, insbesondere Bundesanleihen und Staatsanleihen bringen die niedrigsten Erträge und das geringste Ausfallrisiko, doch auch eine hohe Rendite mit sich bringen. während Anleihen mit hohem Risiko als Schrottanleihen gelten, sind Anleihen mit geringem Ausfallrisko im Allgemeinen sichere Investitionen.

Was bedeutet Ethisches Investment?

An den weltweiten Finanzmärkten hat sich in den vergangenen Jahren ein neuer Trend heraus kristallisiert: Ethisches Investieren. Aber was bedeutet dieser Begriff überhaupt?

Institutionen folgen dem Trend

Wenn man nun denkt, dass sich diese Form der Geldanlage ausschließlich auf private Investoren beschränkt, liegt falsch. Inzwischen folgen auch Institutionen verstärkt diesem Trend. Ebenfalls werden viele Institutionen (Biblitoheken, Universitäten, Schulen etc.) schließlich von privaten Investoren finanziert, deren Moralvorstellungen bei der Geldanlage berücksichtigt werden sollten.

Daher nennt das Forum US SIF auch die Vielzahl an Institutionen als treibende Kraft hinter dem Aufstieg des sozialen Investments.

Persönliche Moralvorstellungen beachten

Ethische Investoren nehmen also Rücksicht darauf, dass ihr Geld Unternehmen unterstützt, die ihre persönlichen Moralvorstellungen einhalten. Auf das internationale Börsenparkett findet sie nun den Weg, wenn diese Art der Geldanlage für viele Jahrzehnte beinahe verpönt war.

Diese soziale Form der Geldanlage ist laut einer Studie des US-amerikanischen „Forums für verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Investment“ (US SIF) zwischen 2007 und 2010 um rund 13 Prozent angestiegen. Dies bedeutet, dass einer von acht US-Dollars, der professionell gehandelt wird, inzwischen auf Basis ethischer Grundsätze verschoben wird.

Kompromisse meist unumgänglich

Es ist daher meist wichtig, Kompromisse einzugehen. Ein Unternehmen, das einen Teil seines Gewinns an soziale Projekte spendet, mag gleichzeitig billig im Ausland produzieren. Ein Unternehmen, das umweltfreundlich hergestellt, mag in sozialen Fragen nicht überzeugen.

Anleger sind also gefragt – nicht nur, um all diese Aspekte aufzudecken, sondern auch bei der Entscheidung, welche Aspekte wichtiger sind als andere. In Unternehmen investieren sie manchmal und versuchen als Teilhaber, deren Arbeitsweise in bestimmten Bereichen zu ändern.

Ethisches Investieren: Verantwortungsvolles Handeln

Dies bedeutet gleichzeitig, dass ethische Investoren ganz stark in ihre Entschiedungen zur Geldanlage involviert sind und ihre Rolle als Teilhaber eines Unternehmens sehr ernst nehmen.

Es ist extrem wichtig, wer ein Unternehmen leitet, da sich ethische Investoren jederzeit um eine transparente und verantwortungsvolle Unternehmensphilosophie bemühen müssen. Außerdem stellen sie Menschen- und Arbeiterrechte, Umweltfragen, soziale Ungerechtigkeiten in den Vordergrund ihrer Investitionen.

Über all diese Punkte macht die Mehrzahl der ethischen Investoren sich Gedanken. Es ist selbstverständlich doch auch erlaubt, einzelne Faktoren stärker zu gewichten als andere. Es ist oftmals nämlich schwer, ein Unternehmen zu finden, was alle Voraussetzungen zu 100 Prozent erfüllen kann.

Jeder Anleder muss Chartanalyse lernen

Chartanalysen sehen für Neulinge an der Börse oft nach Kaffeesatzlesen aus. In den Chart zeichnet der Profi irgendwelche Linien und erkennt daraus, wohin sich der Kurs wahrscheinlich bewegen wird.

Wenn man eine Meinung zum Kursverlauf haben möchte, kann man als Amateur das nicht selber überprüfen, sondern muss den vermeintlichen Experten glauben. Doch das muss nicht sein. Jeder kann Chartanalyse lernen und in seine Investmententschei-dungen mit einfließen lassen.

Übung macht den Meister

Wenn man Chartanalyse lernen möchte, ist das auch wahr. Es benötigt einfach ein bisschen Zeit, bis man einen Blick dafür entwickelt. Danach doch erkennt man sofort, wo man Trendlinien einzeichnen kann, wie man einen Kanal entdeckt, in dem die Kurse sich bewegen oder wo Unterstützungen und Widerstände liegen.

Es lohnt sich auch in diesem Sinne, immer wieder Videos oder Bücher noch einmal anzuschauen, die man für gut befunden hat. Wenn man es zum ersten Mal liest oder anschaut, kann man oftmals gar nicht alles Wissen aufnehmen.

Kostenfaktor Chartanalyse

Wenn ein Anleger keine Charttechnik beherrscht, entstehen die größten Kosten entstehen für ihn. Wenn man Zeit investiert hat, um die Chartanalyse zu lernen, einfach aus dem Grund, denn man viel Geld sparen und mehr Geld gewinnen kann.

Man benötigt danach keine teuren Börsenbriefe abonnieren, die einem das Offensichtliche verraten. Man erkennt mit ein paar Handgriffen die aktuellen Marken und Trends im Chart selbst.

Um sich Zeit zu sparen und auch neue Trading-Ideen zu bekommen, kann man natürlich Börsenbriefe kaufen. Aber auch danach ist es sinnvoll, den vorgelegten Plan zu überprüfen, und das geht nur, falls man selbst die Charttechnik beherrscht.

Wenn man Widerstände und Unterstützungen im Chart erkennt, ist es andererseits möglich, seine Profite steigern. Man kann mit ausreichend Wissen in der Chartanalyse ganz viele mögliche Trades jeden Tag entdecken. Je erfahrener und besser man in der Charttechnik ist, desto lukrativer werden die eigenen Trades.

Für die eigene Weiterbildung sollte man allein deswegen immer ein bisschen Zeit. Dies macht sich immer bezahlt.

Mit Chartanalyse-Indikatoren ans Ziel

Man findet die meist genutzten Chartanalyse-Indikatoren überall und kann sie auch für seine eigene Betrachtung von Kursen benutzen. Mit der richtigen Wahl von Indikatoren können gerade Privatanleger für sich saubere Analysen durchführen und sich finanziell absichern.

Gleitende Durchschnitte

Im Englischen Moving Average wird diese Form der Chartanalyse-Indikatoren genannt. An bestimmten Punkten findet man oft im Chart starke Unterstützungen oder Widerstände.

Es gibt als häufigste Varianten exponentielle gleitende Durchschnitte (EMA) imd einfache gleitende Durchschnitte (SMA). Oft werden dafür runde Zahlen benutzt, wie beispielsweise der SMA200 oder EMA50.

Verschiedene Charts können doch wiederum verschiedene Zeiträume bei den Durchschnitten aufweisen, die man beachten sollte. So kann bei einem Chart der EMA100 ein nützlicher Indikator sein und bei einem anderen Wert ist es der SMA85.

Wenn man verschiedene Zahlen eingibt, findet man das nur heraus. Falls ein Chart sich nicht nach bestimmten Durchschnittslinien richten sollte, so kann man sich das auch notieren und vermeidet damit schlechte Handelsideen.

Oszillatoren

Unter dem Chart werden diese Chartanalyse-Indikatoren dargestellt und schwanken zwischen zwei Extrembereichen. Dabei sieht man oftmals den Relative-Stärke-Index (RSI).

Aber auch andere Oszillatoren werden als Chartanalyse-Indikatoren gerne benutzt, wie beispielsweise Commodity Channel Index (CCI) oder Momentum. Falls diese Chartanalyse-Indikatoren einen Grenzbereich erreichen, so verstärken sich die Anzeichen, dass sich der Chart bald in die andere Richtung bewegen kann.

Denn Oszillatoren können in bestimmten Fällen auch über längere Phasen hinweg einen Extremwert aufweisen, kann diese jedoch nicht garantiert werden. Allerdings kann ein Durchbruch vom Extrembereich zum neutralen Bereich als Handelssignal verwendet werden, dass die Gegenbewegung gestartet ist.

Umsatzindikatoren

Es müssen nicht immer Durchschnitte und Trendlinien sein. Die alte Schule an der Börse lehrt auch, wie man den Umsatz mit dem Kursverhalten zu deuten hat. Man kann auch davon viel ableiten, falls man sich im Chart das gehandelte Volumen einblenden lässt.

Mit steigendem Volumen sollten steigende Kurse zum Beispiel immer einhergehen. Ist das nicht der Fall, ist die Chance hoch, dass der Kursanstieg nicht nachhaltig ist. Es verhält sich bei fallenden Kursen wntsprechend anders. Wenn die Kurse fallen, geht der Handel oftmals zurück. Man sollte ebenfalls auf der Hut sein, falls dagegen das Volumen an steigt.

Gleitender Mittelwert

Wenn man sich als Anleger mit Indikatoren befasst, wird feststellen, dass es eine Vielzahl von mathematischen und kleinen Helferlein gibt. Dazu sollen diese dienen, ideale Ein- oder Ausstiegspunkte zu ermitteln und das eigene Trading zu verbessern. Weitere Indikatoren helfen beispielsweise dabei, eine Umkehr auszuweisen oder einen Trend zu erkennen. Bei ihrer Entscheidungen unterstützt der gleitende Mittelwert Anleger, ihn nur weiter zu beobachten oder einen bestimmten Wert zu handeln.

Der gleitende Mittelwert als Ausgangsindikator für Einsteiger

Der Begriff gleitender Mittelwert wird auch gleitender Durchschnitt genannt (englisch „Moving Average“). Anhand einer beliebigen Anzahl wird dieser Durchschnitt an Kursinformationen über einen beliebigen Zeitraum gebildet. Doch was genau bedeutet dieser Mittelwert und wie wird er von Tradern genutzt?
Dazu dient ein Mittelwert, vereinzelte und starke Bewegungen nach unten oder nach oben auszugleichen. Unterschiedliche Ausreißer sind bei einem Chart nach oben wie auch nach unten zu erkennen. Anhand von Daten berechnet der gleitende Durchschnitt einen Mittelwert, wodurch diese Ausreißer weniger stark angezeigt werden.

Gleitender Mittelwert am Beispiel der Adidas AG

Zur Erkennung von Einstiegs- sowie Ausstiegssignalen wird der gleitende Mittelwert benutzt. Ein Chart der Adidas AG dient als Beispiel auf einer 3-Monatsansicht (Oktober 2013 bis Januar 2014). Zuerst wird überprüft, ob es eine übergeordnete Trendrichtung gibt. Ein eindeutiger Aufwärtstrend ist in dem Beispielchart erkennbar.

Welchen Wert man als Trader hier wählt, sollte durch eigene Erfahrungen gefestigt werden. Zu sehen ist in dem Chart, dass sämtliche Ausreißer wenig in den Durchschnitt miteinfließen.

Von einem weiteren Kursverlauf ist in Trendrichtung auszugehen, sobald in einem intakten Aufwärtstrend der Durchschnitt kurzzeitig unterschritten und sofort wieder nach oben durchschnitten wird. Diese Interpretation bestätigt sich in diesem Beispielchart zur Mitte des Dezembers.

Gleitender Mittelwert – sinnvoll als Hilfsmittel

Ein gleitender Durchschnitt wird gerne zur Festlegung von Einstiegssignalen verwendet. Falls ein gleitender Durchschnitt die Kurse kreuzt wird je nach Handelsrichtung ge- oder verkauft. Allerdings generiert diese Vorgehensweise auch Fehlsignale.

Lediglich sollten Indikatoren wie der gleitende Mittelwert als Hilfsmittel angesehen werden. Das ist jedoch eine wertvolle Information, wenn anhand dieses Indikators ein Trend eindeutig identifiziert werde konnte. Mit diesem und anderen Indikator können Privatanleger mit dem GeVestor-Charttool sammeln.

Die Wichtigsten über technische Indikatoren

In diesem Artikel gibt es Ihnen 5 wichtigste technische Indikatoren, die jeder Anleger kennen muss. Nun lesen Sie weiter.

Technische Indikatoren: Advance Decline Line

Um eine Aussage über die Situation eines Marktes zu treffen und eventuell umkehrende Trends zu identifizieren, wird die Advance Decline Linie benutzt. Die Advance Decline-Linie wird als Ergänzung zur Analyse von Trends mittels Trendlinien eingesetzt. Bei der Bereichnung nimmt die Gewichtung der Aktie im Markt keine Rolle ein. Während ein gewichteter Aktienindex die wertmäßige Marktentwicklung widerspiegelt, zeigt die AD-Linie also die mengenmäßige Entwicklung eines Marktsegmentes oder Marktes auf.

Technische Indikatoren: Average Directional Movement Index (ADX)

Der Average Directional Movement Index ist in Sachen Aktienkurs ein wichtiger Trendbestimmungs-Indikator. Er gibt zwar keine direkten Kauf- bzw. Verkaufssignale, präsentiert doch ob sich der Aktienkurs konsolidiert oder nicht. Ein Trader kann mit dem ADX die Entwicklung von Aktienkursen einordnen. Beim Aktienkurs präsentiert dieser Average Directional Movement Index nicht nur, ob ein Trend vorliegt, vielmehr bestimmt er die Stärke eines Trends.

Technische Indikatoren: Put-Call-Ratio

Auf die vorherrschende Stimmung erlaubt das Put-Call-Verhältnis einen Rückschluss im Markt für oder gegen einen Index oder ein bestimmtes Wertpapier. Während sich optimistische Marktakteure in Erwartung auf steigende Kurse auf Calls stürzen. Nur in seltenen Fällen ist die Put-Call-Ratio 1:1 und damit ausgeglichen, kaufen Marktteilnehmer, die auf fallende Kurse setzen, überwiegend Puts. Oftmals überwiegt eine Seite.

Es gibt außer diesen sehr bekannten Indikatoren noch eine Reihe etwas

exotischerer Verfahren, die nur von einer kleinen Anzahl Trader wirklich beherrscht werden. Man sollte jedoch der Vollständigkeit halber auch von diesen technischen Indikatoren zumindest einmal gehört haben.

Technische Indikatoren: On-balance volume

Bereits 1946 wurde der On-balance-volume Indikator entwickelt und vorgestellt. Er setzt Volumen und Preis eines Basiswertes zueinander in Beziehung und ermöglicht die Berechnung des kumulativen Gesamtvolumens beim Börsenhandel eines Indexes oder Wirtschaftsgutes.

Technische Indikatoren: Stochastik Indikator

In seitwärts laufenden Märkten wird der Stochastik Indikator vorwiegend benutzt, wobei seine Bezeichnung häufig für Verwirrung sorgt. Zum Höchst- oder Tiefstkurs einer bestimmten Zeiteinheit stellt der Stochastik Indikator die relative Position des Schlusskurses dar. Mit der mathematischen Stochastik, also der Wahrscheinlichkeitsrechnung, hat er demnach nichts gemein.

Jeder Anleger muss die 5 Technische Indikator kennen

Um Trends und Entwicklungen von Anlagewerten unter die Lupe zu nehmen, ist die Technische Analyse ein sehr professionelles und wertvolles Werkzeug. Aber wer sich damit beschäftigt stellt schnell fest, dass es viele Wege nach Rom gibt.

Jederzeit haben Anleger die Wahl aus über einem Dutzend technischer Indikatoren, die sie in ihre Analyse einfließen lassen können. Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten davon überblicksartig vor. So gelingt Ihnen die Orientierung im Bereich der Technischen Analyse garantiert.

Technische Indikatoren: Momentum

In der Chartanalyse bezeichnet das Momentum ein Konzept zur Messung der Stärke einer Kursbewegung. Auf unterschiedliche Weisen wird die Preisänderung dazu innerhalb eines bestimmten Zeitraums gemessen. Die Theorie dahinter: kraftvolle Kursbewegungen laufen genau wie bei bewegter Masse (zum Beispiel einem fahrenden Auto) immer noch ein gutes Stück weiter, bevor sie eine Wende einleiten.

Technische Indikatoren: Gleitender Durchschnitt

Anhand einer beliebigen Anzahl wird der Gleitende Durchschnitt an Kursinformationen über einen beliebigen Zeitraum gebildet. Ein Mittelwert dient dazu, vereinzelte und starke Bewegungen nach unten oder nach oben auszugleichen. Unterschiedliche Ausreißer sind bei einem Chart nach oben wie auch nach unten zu erkennen. Anhand von Daten berechnet der gleitende Durchschnitt einen Mittelwert, wodurch diese Ausreißer weniger stark angezeigt werden.

Technische Indikatoren: Bollinger-Bänder

Es existieren eigentlich zwei Bollinger Bänder, die gemeinsam mit dem gleitenden Mittel, dem arithmetischen Mittel der Kurse, danach das sogenannte Bollinger Band bilden. Der Verlauf der letzten Tage eines Wertpapieres und dessen Trend werden mit Hilfe des Bollinger Bands visualisiert. Man sieht, wo der Kurs durchschnittlich lag und wie stark er an welchen Tagen vom Mittelwert abwich. Dafür benutzt man in der Regel den Zeitraum der letzten 20 Tage.

Technische Indikatoren: Moving Average Convergence/Divergence (MACD)

Der Moving Average Convergence Indikator ist ein durchaus komplexes Instrument, das sich eher für erfahrene Anleger eignet. Seine englische Bezeichnung lässt sich in etwas folgendermaßen übersetzen: Indikator für das Zusammen-/Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts. Die Komplexität des Indikators erfordert eine ständige Verfolgung der Signale und eine umfassende Einarbeitung des Indikators. Danach jedoch zählt er zu den treffsichersten und verlässlichsten Indikatoren für Trendstärken und Trendentwicklungen.

Technische Indikatoren: Relative Stärke Index (RSI)

Als Indikator ist der Relative Stärke Index ganz interessant, weil er – vereinfacht ausgedrückt – die Intensität einer Kursbewegung misst. In Relation zu den durchschnittlichen Auf- und Abwärtsbewegungen einer Vergleichsperiode wird diese gesetzt. In der technischen Analyse wird der RSI ganz häufig eingesetzt. Auf einer Skala schwanken seine Ausprägungen hierbei zwischen 0 und 100.

3.

Marktdaten und Marktdatenvalidierung

Marktdaten spielen in fast allen Bankbereichen eine zentrale Bedeutung, da sie z. B. für Barwert- und Liquiditätsberechnungen benötigt werden. Diese sind zentrale Bausteine zur Bestimmung des Markt-, Kredit- und Liquiditätsrisikos sowie für Buchungen innerhalb des Accountings.

Marktdaten beziehen sich im Finanzwesen auf börsennotierte und gehandelte Daten. Dazu zählen originäre Marktdaten wie Zinssätze, Index-, Aktien-  oder Devisenkurse sowie Rohstoffpreise sowie sich darauf beziehende implizite Volatilitäten. Weiterhin können Marktdaten viele andere Werte umfassen, die als potentielle Underlyings für Derivate in Frage kommen, wie beispielsweise Frachtraten,  Inflation, Geburten- und Sterberate usw.

Marktdaten beziehen sich traditionell auf numerische Preisdaten, die von Handels- und Börsenplätzen gemeldet werden (Capital Markets) , sie unterliegen dynamischen Prozessen und sollten deshalb regelmäßig erfasst und aktualisiert werden. Sie werden nicht nur kurzfristig verwendet, um unmittelbare Entscheidungen über Kauf und Verkauf zu treffen, sondern spielen auch in Form von historischen Marktdaten eine Rolle, um Preistrends zu berechnen. Aufgrund der zentralen Rolle von Marktdaten in nahezu allen Bankbereichen ist eine hohe Datenqualität von entscheidender Bedeutung.